Evangelisches Dekanat Ingelheim-Oppenheim

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          Konfi-Adventure 2022

          Gemeinsam Gutes tun

          B. LeoneKonfi-Adventure 2022 - Start Tag 2

          Dicke Nebelschwaben tummelten sich noch frühmorgens rund um die Oppenheimer Landskronruine zum Start des Konfi-Adventures. Am Nachmittag gab es dann kein Halten mehr und die Sonne strahlte mit über 250 Jugendlichen um die Wette. Aus dem gesamten Evangelischen Dekanat Ingelheim-Oppenheim waren sie gekommen, 24 Konfirmandengruppen, von Bingen über Nieder-Olm bis Guntersblum, um andere "Konfis" des Dekanats kennenzulernen und die großen wie kleinen Herausforderungen des zweitägigen erlebnisreichen wie kreativen Abendteuerparcours zu meistern. Das Motto: Gerechtigkeit, Frieden, Nachhaltigkeit!

          B. LeoneKonfi-Adventure 2022Der erste Tag zeigte sich noch mit dicken Nebelschwaden - gefolgt von strahlendem Sonnenschein! Ein prima Start in die gemeinsame Konfi-Zeit von über 250 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem gesamten Evangelischen Dekanat Ingelheim-Oppenheim.

          „Weniger Plastik!“ Klar und deutlich ist das Fazit der 250 Jugendlichen des Konfi-Adventures Ende September 2022 an der Burgruine Landskrone in Oppenheim unter dem Motto: Gerechtigkeit, Frieden, Nachhaltigkeit. Drei ganz schön große wie auch gesellschaftlich aktuelle Themen und doch haben sie einen guten Platz beim zweitägigen erlebnispädagogischen Abenteuerparcours für Konfirmandengruppen aus dem gesamten Evangelischen Dekanat Ingelheim-Oppenheim von Bingen über Nieder-Olm bis nach Guntersblum gefunden. Gleich zu Anfang, während des Gottesdienstes mit noch dicken Nebelschwaden bis zum großen Finale bei strahlendem Sonnenschein am Nachmittag.

          Gemeinsam Gutes tun

          Dabei sei das Thema „Gerechtigkeit“ manchmal gar nicht so einfach. „Wenn wir uns jedoch alle bemühen, gerecht miteinander umzugehen und Gutes zu tun“, so Dekanatsjugendpfarrer Harald Esders-Winterberg beim gemeinsamen Gottesdienst, „dann kann Friede werden.“ Bereits im Alten Testament beschreibt der Prophet Jesaja: „Die Frucht der Gerechtigkeit wird Friede sein“ (Jesaja 32,17). Wunderbar musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von Sven Hanagarth (E-Piano und Gesang), Annika Gatzemeier (Gesang) und Gemeindepädagogin Margarete Ruppert (Gitarre und Gesang).

          Doch was tun, wenn gerade durch Corona, Klimawandel oder Krieg nicht alles so einfach ist und selbst eine wackelige Aufgabe wie die Schluchtüberquerung - eine beliebte Hochseilstation des Konfi-Adventures - so manchen vor eine unüberwindbare Hürde stellt? Dekan Olliver Zobel bekam auf diese Frage von den Jugendlichen eine klare Antwort: „Nicht denken, einfach weitergehen!“ Schritt für Schritt, immer dem Ziel entgegen, aufeinander achtend und mit Gott an der Seite.

          Starke Stimme der Jugend

          „Auf euch warten zwölf spannende Stationen“, stimmte Gemeindepädagogin Margarete Ruppert gemeinsam mit Andreas Lange – ebenso Gemeindepädagoge des Dekanats - die Jugendlichen auf den Aktionstag ein. Ein lautes Tröten und die Konfi-Gruppen strömten zu ihrem Startpunkt, begleitet von zahlreichen Ehrenamtlichen aus den Kirchengemeinden des Dekanats. Marie (17), Judith (16) und Paula (15) sind bereits wie viele andere seit einigen Jahren mit „Feuereifer“ dabei: „Noch vor zwei Jahren haben wir selbst beim Konfi-Adventure teilgenommen. Das hat irre viel Spaß gemacht. Heute möchten wie andere anfeuern und unterstützen!“

          Gleich die erste Station hatte es in sich: Drei wichtige Punkte zum Thema Nachhaltigkeit sollten kreativ auf einem Plakat in Szene gesetzt werden. Mit gutem Beispiel voran gingen die Veranstalter des Konfi-Adventures: u. a. mit Glas- statt Plastikflaschen und Würstchen vom Bauernhof der Region. „Mülltrennung an der Schule!“ „Mehr Second-Hand!“ „Blühwiesen in der Landwirtschaft!“ Die Köpfe der Jugendlichen rauchten und es sprudelte nur so vor Ideen, wie sich das Thema im Alltag ganz praktisch umsetzen lassen könne. Da kam so einiges zusammen: u. a. Solarenergie statt Atomkraft, Biolandwirtschaft statt Massentierhaltung, Fahrrad statt Auto. Eine starke Stimme der Jugend. Schnell war klar: Keine Idee soll verloren gehen und so werden die gesammelten Plakate u. a. dem Vorstand der Evangelischen Jugend des Dekanats (EJVD) bei der nächsten Vollversammlung am 9. Oktober 2022 überreicht.

          Fairnesspokal für besonderes Miteinander

          Der rund dreistündige erlebnisreiche wie kreative Abenteuerparcours diente natürlich auch dazu, die anderen „Konfis“ des Dekanats kennenzulernen und als Gruppe zusammenzuwachsen. Insgesamt zwölf Stationen mussten gemeistert werden, dabei war insbesondere die Teamfähigkeit der jungen Leute gefordert.

          Parallel bestand die Aufgabe, ein QR-Code-Quiz mit Fragen zu kirchlichen Themen, zum Tierwohl oder zum Umweltschutz zu beantworten. Ganz schön viel zu tun für die jungen Leute. Extrapunkte gab es daher für ein besonders rücksichtsvolles wie faires Miteinander in der Gruppe. Als Belohnung winkte ein Fairnesspokal, der in diesem Jahr unter großem Jubel an die Konfirmandengruppe aus Nieder-Olm I und aus Guntersblum durch Dekan Olliver Zobel vergeben wurde.

          Riesigen Applaus erhielten ebenso die Gruppen auf dem Siegertreppchen: Den ersten Platz einheimsen und den Wanderpokal für die eigene Kirchengemeinde mit nach Hause nehmen konnte die zusammengelegte Konfi-Gruppe Jugenheim mit Partenheim sowie die Gruppe Bingen III (Christuskirche), dicht gefolgt von den Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Harxheim - Gau-Bischofsheim und Guntersblum I (Platz 2). Über den dritten Platz freuten sich die Jugendlichen der Konfirmandengruppe aus Saulheim II und Nierstein.

          Video-Tipp:

          Wer das Konfi-Adventure leider verpasst hat, findet ein kleines Video auf dem YouTube-Kanal des Oppenheimer Jugendhauses mit den Highlights aus 2022 unter https://youtu.be/Flvc7ybVkno.

          Hintergrund Konfi-Adventure

          Federführend geplant und organisiert wird das Konfi-Adventure von Margarete Ruppert, Gemeindepädagogin im Evangelischen Dekanat Ingelheim-Oppenheim, Heike Weber, Sozialarbeiterin im Oppenheimer Jugendhaus und Jürgen Salewski, Leiter des Jugendhauses und Fachübungsleiter Klettern (DAV). Unterstützt wird das Leitungsteam vom gemeindepädagogischen Dienst des Dekanats, von den Pfarrerinnen und Pfarrern der teilnehmenden Kirchengemeinden sowie von zahlreichen Ehrenamtlichen, ohne die das dekanatsweite Projekt nicht möglich wäre. Ein Dank gilt darüber hinaus der Mobilen Jugendarbeit Mittleres Selztal (Diakonisches Werk Rheinhessen) und der Schulsozialarbeit der IGS Oppenheim an den Rheinauen für die Mitarbeit an den Stationen sowie der Stadt Oppenheim für die Nutzung des Geländes rund um die Landskronruine.

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