Evangelisches Dekanat Ingelheim-Oppenheim

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          Jugendprojekt „Gewalt hat eine Geschichte“: Präsentation ab dem 18. November im Internet

          „Nicht aufhören, zu erinnern!“

          B. LeoneJugendprojekt - Gewalt hat eine Geschichte 2020"Gewalt hat eine Geschichte... Pogromnacht in unserer Region": Pünktlich zur Präsentation der Videobeiträge am 18. November auf dem YouTube-Kanal des Oppenheimer Jugendhauses hat Schirmherr Klaus Hagemann (links im Bild) vorab noch Grußworte gesendet und dankt allen für das wertvolle Engagement. Das Foto aus dem Projektflyer stammt aus 2019.

          Jugendliche setzen sich mit Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung auseinander - digital, im Internet, auf YouTube. Ursprünglich hätte die Präsentation der Videobeiträge zum Projekt "Gewalt hat eine Geschichte" Anfang November an der IGS in Oppenheim stattfinden sollen – eigentlich. Dann kam Corona. Aufgrund der Pandemie hat das Projektteam die Veranstaltung kurzerhand ins Internet verlegt, zu sehen ab dem 18.11.2020.

          Jugendhaus Oppenheim

          Wie junge Menschen informieren, weit über achtzig Jahre nach den schrecklichen Ereignissen der Pogromnacht von 1938, vor allem ohne erhobenen Zeigefinger? Und wie können in Jugendarbeit, Schule und Kirche aktuelle gesellschaftliche Tendenzen wie Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung – aber auch Mobbing - thematisiert werden? Ob und wie dies gelingen kann, zeigt ab dem 18.11.2020 ein Zusammenschnitt mehrerer eingereichter Videobeiträge des Präventionsprojektes „‚Gewalt hat eine Geschichte… Pogromnacht in unserer Region“ auf dem YouTube-Kanal des Oppenheimer Jugendhauses. Ursprünglich hätte die Präsentation mit Preisverleihung Anfang November an der gastgebenden Schule IGS an den Rheinauen in Oppenheim stattfinden sollen, eigentlich. Dann kam Corona. Aufgrund der aktuellen Regelungen zur Pandemie hat das Projektteam die Veranstaltung kurzerhand ins Internet verlegt - auch als Dank für das tolle Engagement der Jugendlichen.

          „Nicht aufhören, zu erinnern!“ Klaus Hagemann, Schirmherr

          Seit mehr als sieben Jahren engagieren sich die Projektkoordinatorin und ehemalige Lehrerin Johanna Stein (Oppenheimer Geschichtsverein e.V.) und der Leiter des Oppenheimer Jugendhauses in Trägerschaft des Evangelischen Dekanates Ingelheim-Oppenheim, Diplom-Pädagoge Jürgen Salewski, in Kooperation mit der Gedenkstätte KZ Osthofen zu diesem gesellschaftlich relevanten Thema. Durch das Projekt schaffen sie bei den teilnehmenden Jugend- und Konfirmandengruppen nicht nur eine inhaltliche Annäherung an die Zeit des Nazionalsozialismus, sondern ermöglichen über die Durchführung von Exkursionen zu Gedenkstätten oder von Projekttagen zum Thema „Stolpersteine“ in Oppenheim zudem eine persönliche Begegnung zu den Ereignissen in der Region. Der frühere Bundestagsabgeordnete und Schirmherr des Projekts, Klaus Hagemann, würdigt in seiner Videobotschaft die unermüdliche Arbeit des Organisationsteams und ist dankbar, dass diese Form der Gedenkarbeit mit so viel Engagement weitergeführt wird. „Nicht aufhören, zu erinnern“, sich einzusetzen für die Demokratie, das ist ihm ein persönliches Anliegen.

          „Die Erinnerung an die Verbrechen der Nazizeit wachhalten“, so informiert auch der begleitende Projektflyer der Kooperationspartner, der jeweils im Frühjahr an die umliegenden Schulen in Oppenheim und an die evangelischen Kirchengemeinden der Region verteilt wird. Und das mit beispiellosem Engagement – von Seiten der teilnehmenden Schulen, der Kirchengemeinden und des Jugendhauses.

          Videobeiträge aus Schulen und Kirchengemeinden der Region

          Bereits im Sommer haben sich die Konfirmandengruppen aus Oppenheim und Dienheim bei einer Exkursion nach Osthofen dem Thema genähert: Als „sehr düster und kalt“ beschreiben die Jugendlichen in dem daraus entstandenen Videobeitrag die Atmosphäre der Lagerhalle, in welcher die Gefangenen im ehemaligen KZ Osthofen, heute eine Gedenkstätte, untergebracht waren. Viele Fragen konnten beantwortet werden, ein stilles Unbehagen bleibt. „Wehret den Anfängen“, so das Fazit und der Versuch, sich mit dem Thema auch aus heutiger Sicht, allen voran Mobbing und Diskriminierung im Alltag und an Schulen, auseinanderzusetzen.

          Informative wie spannende Videobeiträge zur Initiative haben zudem zwei Schulen der Region eingereicht: Es beteiligen sich der Ethikkurs der Carl-Zuckmayer Realschule Plus und FOS Nierstein mit einem Trickfilm zum Thema „Gegen Gleichgültigkeit“ und die IGS an den Rheinauen in Oppenheim mit verschiedenen Präsentationen zum Thema „Gewalt“, die zum Nachdenken anregen.

          Moderation: Johanna Stein

          Grußworte: Landesjugendpfarrer Gernot Bach-Leucht (EKHN), Schirmherr Klaus Hagemann und Schulleiter Siegfried Käufer (IGS an den Rheinauen Oppenheim)

          Zum Videobeitrag auf YouTube: ekhn.link/Wp5LU

          Tipp
          Die nächste Ausschreibungsrunde beginnt im Frühjahr 2021. Informationen hierzu finden sich ab Februar auf der Website des Jugendhauses Oppenheim unter www.jugendhaus-oppenheim.de.

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