Evangelisches Dekanat Ingelheim-Oppenheim

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          Leitung und Mitarbeitende des Dekanats beziehen Position gegen Rechts

          Aufstehen für Freiheit und Menschenwürde

          H. WiegersEinig im Protest gegen Rechts: Mitarbeitende des Dekanats Ingelheim-Oppenheim positionieren sich klar für Demokratie und Menschenrechte

          „Als Kirche stehen wir für Freiheit und Menschenwürde, die ein grundlegender Bestandteil des christlichen Menschenbildes sind und die Basis unserer demokratischen Verfassung bilden“, beziehen die Leitung des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim und viele seiner Mitarbeitenden klare Position gegen die AfD und unterstützen die von unterschiedlichen Bündnissen im Dekanat, u. a. in Bingen und Ingelheim, organisierten Protestkundgebungen.

          Die Leitung des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim und viele seiner Mitarbeitenden beziehen klare Position gegen die AfD und unterstützen die von unterschiedlichen Bündnissen im Dekanat, u. a. in Bingen und Ingelheim, organisierten Protestkundgebungen.

          Nicht schweigen, wenn die Demokratie in Frage gestellt wird

          „Als Kirche stehen wir für Freiheit und Menschenwürde, die ein grundlegender Bestandteil des christlichen Menschenbildes sind und die Basis unserer demokratischen Verfassung bilden“, bezieht der Dekan des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim, Pfarrer Olliver Zobel, klare Position. „Deswegen“, betont der Theologe, „können und werden wir nicht schweigen, wenn die demokratische Grundordnung zunehmend in Frage gestellt wird.“ Und erklärt: „Die ‚Alternative für Deutschland‘ ist keine Partei wie jede andere, weder ihr Auftreten noch ihre Inhalte vertragen sich mit unserer christlichen Überzeugung und mit unserem christlichen Menschenbild.“

          „Die rechten Parteien verhöhnen die Menschenrechte“

          Und Dietrich Mannes, stellvertretender DSV-Vorsitzender des Dekanats, ergänzt: „Vor Gott sind alle Menschen gleich. Das ist die Grundlage des christlichen Glaubens. Parteien wie die AfD missachten diesen Grundsatz, der auch in unserer Verfassung verankert ist. Sie verhöhnen die Menschenrechte. Deswegen müssen wir aufstehen und uns laut positionieren.“

          Gegen Hass und Verharmlosung

          Damit reihen sich der Dekan und der der Dekanatssynodalvorstand stellvertretend für das gesamte Dekanat in die immer größer werdende Bewegung gegen Rechtsextremismus ein. Gemeinsam vertritt man die Überzeugung, dass die Grundhaltung der AfD dem christlichen Glauben zutiefst widerspricht. Die Partei schüre Ängste und Hass und spalte so die Gesellschaft, sie verharmlose die Verbrechen der NS-Zeit.

          Kirchenpräsident Jung: „Die AfD ist eine Gefahr für die Demokratie“

          Und so ruft die Leitung des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim zur Teilnahme an den zahlreichen Kundgebungen auf, die u. a. in Bingen, Ingelheim und Mainz stattfinden. Dekan Olliver Zobel weiß sich einig mit Dr. Volker Jung, dem Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), der in diesen Tagen ebenfalls eine unmissverständliche Stellungnahme zur AfD abgegeben hat: „Der Verfassungsschutz in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt hat die Partei ,Alternative für Deutschland‘ bereits in mehreren Bundesländern als gesichert rechtsextrem eingestuft. Ich bin sehr fest davon überzeugt, dass diese Partei auch im Ganzen rechtsextrem ist. Ihr Programm und Äußerungen führender Politiker der Partei sind diskriminierend und stellen eine Gefahr für die Demokratie dar. Dies nicht zu sehen und darauf zu reagieren, wäre eine gefährliche Verharmlosung.“

          Aufruf, sich den menschenverachtenden Ideen entgegenzustellen

          Die „menschenverachtenden Ideen“, die mit dem Begriff „Remigration“ - dem „Unwort des Jahres“ - verbunden sind, seien, so Jung, das genaue Gegenteil des christlichen Verständnisses von Migration und Integration, so der EKHN-Präsident: „Alle Menschen sind als Gottes Ebenbild geschaffen und besitzen eine unantastbare Würde. Daher rufe ich dazu auf, sich den menschenverachtenden Ideen in den Weg zu stellen.“ Volker Jung begrüßt es daher sehr, „dass sich viele aus unseren Gemeinden und Dekanaten in diesen Tagen an Kundgebungen gegen rechtsextremes Gedankengut beteiligen.“

              

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