Evangelisches Dekanat Ingelheim-Oppenheim

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          Digitale Kirche

          Analog! Digital! Hybrid…?

          B. LeoneInfotreffen FacettNet-Webbaukasten

          Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ging ein gewaltiger Digitalisierungsschub einher. Neues wie Online-Gottesdienste, Telefon-Andachten oder regelmäßige Zoomkonferenzen wurden ausprobiert. Anderes funktionierte nicht mehr. Corona forderte uns - und tut es noch immer. Lesen Sie hier zum Thema "Was bleibt, wenn Corona geht" einen Rück- und Ausblick aus Sicht der Öffentlichkeitsarbeit im Dekanat.

          © Sabine Wehr / fundus.ekhn.de

          Ein mehr oder weniger aktuelles Smartphone, ein Mikrofon und eine stabile Internetverbindung – oftmals reicht das, um einen virtuellen Gruß aus der Kirchengemeinde, eine Online-Andacht oder einen Gottesdienst via Videostreaming in das heimische Wohnzimmer zu bringen. Mit dem Ziel, in Kontakt zu bleiben und gemeinsam den  christlichen Glauben zu leben, bietet daher die Öffentlichkeitsarbeit des Dekanats – ob analog, digital oder hybrid – eine Vielzahl digitaler Vernetzungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Haupt- und Ehrenamtliche der Region an. Denn mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ging ein gewaltiger Digitalisierungsschub einher. Corona forderte uns. Neues wie z. B. Video-Andachten oder regelmäßige Zoomkonferenzen wurden ausprobiert. Anderes funktionierte nicht mehr. Social-Media-Kanäle
          wurden intensiver genutzt denn je.

          Digital-analoges Gleichgewicht als Ideal

          Gerade liegt mein Jahreskalender vor mir und ich blicke auf die nächsten Monate. Als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit im Dekanat plane ich gemeinsam mit meiner Kollegin Hilke Wiegers die Berichterstattung zentraler Veranstaltungen und kirchlicher Themen der Region. Es ist Mitte August und vieles findet in den Kirchengemeinden wieder ganz analog statt: (Freiluft-)Gottesdienste, Gemeindefeste – sogar das Singen ist teilweise wieder erlaubt – die analoge Kirchenwelt hat uns scheinbar wieder. Und ich stelle mir die Frage, was wird von der Digitalisierung, den vielen mühsam erarbeiteten Onlineformaten bleiben, wenn Corona (zumindest gefühlt) geht? Sind zukünftig  hybride Formate die Lösung? Werden wir wieder Gottesdienste in der Kirche feiern, aber weiterhin auch diejenigen, die nicht in die Kirche kommen können, unter dem Stichwort „digitale Teilhabe“ einbeziehen? Ideal wäre ein gutes Gleichgewicht zwischen digitalen und analogen Formaten. Kein „entweder- oder“, sondern ein „sowohl-als-auch“. Dies hat auch die von fünf ev. Landeskirchen in Auftrag gegebene „Studie zu Online-Gottesdiensten 2021“ (Link: ekhn.link/EXMVq) ergeben, an der die EKHN beteiligt war. Ihr Ergebnis: Eine große Mehrheit der Teilnehmenden von Online-Gottesdiensten wünscht sich eine Fortführung digitaler Angebote über Corona hinaus – am liebsten durch die eigene Kirchengemeinde vor Ort.

          Digitale Potentiale weiter erschließen

          Aus Sicht der Öffentlichkeitsarbeit lässt sich die Zeit nicht zurückdrehen. Mit der durch Corona forcierten Digitalisierung haben sich auch im Bereich der kirchlichen Medien neue Formen der Kommunikation entwickelt. Sie bieten die Chance, generationsübergreifend kirchennahen wie kirchenfernen, digital affinen wie digital eher skeptischen Menschen neue Wege zur Gemeinschaft, zum Evangelium zu ebnen. Jetzt gilt es, die digitalen Potentiale einer jeden Gemeinde zu erschließen und deren Möglichkeiten stets neu abzuwägen. Ein Blick in die EKD-Denkschrift „Freiheit digital. Die Zehn Gebote in Zeiten des digitalen Wandels“ (Link: www.ekd-digital.de) kann da sehr hilfreich sein.

          Das Digital-Café – ein neues Dekanats-Forum des Austauschs und der Vernetzung

          In den vergangenen Monaten landeten viele Fragen zur Digitalisierung auf dem Schreibtisch der Öffentlichkeitsarbeit des Dekanats. Um Haupt- wie Ehrenamtliche medientechnisch in die Zukunft begleiten zu können, wurde es für die Öffentlichkeitsarbeit deshalb noch wichtiger, die vielen neuen technischen Möglichkeiten und die Vor- und Nachteile digitaler Tools zu kennen. Beratung war gefragter denn je. Und so wurde die Idee eines „Digital-Cafés“ geboren, eines offenen monatlichen Angebots des Dekanats, das seit Juni 2021 nun auch um eine Gruppe im Portal der EKHN ergänzt wird. Das Digital-Café findet über Zoom statt und richtet sich sowohl an diejenigen, die sich mit digitalen Themen bereits beschäftigen, als auch an die, die in ihrer Kirchengemeinde erst starten möchten. Hier gibt es nicht nur praktische Tipps und Tricks zu digitalen Tools, Best-Practice-Beispiele und technischen Support bei der Umsetzung von Medienprojekten. Hier findet auch ein Erfahrungsaustausch statt. Eine gute Chance, sich über die Gemeindegrenzen zu vernetzen.

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