Evangelisches Dekanat Ingelheim-Oppenheim

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          In Pandemie-Zeiten suchen und finden die Kirchengemeinden neue Wege.

          Binger Konfi-Kurse starten in Corona-Zeiten ganz besonders

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          Idylle pur an einem lauen Sommerabend – und das fast mitten in der Stadt. Auf der Kirchenwiese zwischen Evangelischer Johanneskirche, Pfarrhaus, Mainzer und Kurfürstenstraße wurden am Freitagabend, 28. August die neuen Binger Konfirmandinnen und Konfirmanden mit ihren Familien in einem fröhlichen Gottesdienst begrüßt.

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          In Pandemie-Zeiten suchen und finden die Kirchengemeinden neue Wege. Manches wird gewagt, was sich so richtig lohnt. Die eigens in dieser Formation zusammengestellte Band unter der Leitung von Dr. Michael Schäfer eröffnete den Gottesdienst mit dem Lied „Echt“ von Glasperlenspiel. Pfarrerin Tanja Brinkhaus-Bauer, Pfarrer Ralf Feilen und Gemeindepädagoge Paul Nicolay gestalteten zusammen mit einem großen Konfi-Team einen lebendigen jugendgemäßen Gottesdienst. Das Konfi-Team bekam für seine verantwortungsvolle Aufgabe, die angehenden Konfirmanden in den nächsten Monaten zu begleiten, einen Segen. Die zusammen 27 neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Christuskirche und der Evangelischen Johanneskirche wurden mit Namen vorgestellt und mit einer Tasche und einem Ordner ausgerüstet. Doch wichtiger als das dort abzuheftende Papier werden die zu sammelnden gemeinsamen Erfahrungen in dem Konfi-Jahr sein, so betont es Paul Nicolay. Denn die Konfi-Zeit soll sich dadurch auszeichnen, Glaubenserfahrungen zu machen. Es geht darum, ein Gespür für die Spuren Gottes in unserem Leben und in der Welt zu bekommen, formuliert Pfarrerin Brinkhaus-Bauer.

          Land auf und Land ab suchen Schulen und Kirchen nach angemessenen Methoden in Zeiten der Pandemie Wissen zu vermitteln und Gemeinschaft mit Abstand zu ermöglichen. Den Binger Kirchen ist ein besonders schöner Auftakt für ihre Jugendlichen gelungen.

          Natürlich ist so ein Kirchenwiesen-Gottesdienst mit hohem Aufwand verbunden. Absperrung des Terrains, Stühle und Bänke im vorgesehenen Abstand aufstellen, Einlasskontrolle mit Namensliste und Nutzung von Desinfektionsmittel, Aufbau einer Beschallungsanlage, Mitsingen mit der Band nur bei genügend Abstand zur nächsten Sitzreihe. Ein strahlend buntes Facettenkreuz als Blickfang über dem Altar hatte der tatkräftige und fachkundige Küster Christoph Kaspar gebaut und bemalt. Nur durch die engagierte Mithilfe vieler Ehrenamtlicher war dieser besondere Gottesdienst für fast 100 Besucher möglich. Aber beim nächsten Mal geht das Auf- und Abbauen schon einfacher.

          Der nächste Gottesdienst auf der Kirchenwiese neben der Johanneskirchengemeinde findet am 13. September um 10.00 Uhr statt. Im Anschluss lädt die Gemeinde zu einem frohen Zusammensein mit Abstand und Saxophonmusik ein. Der neue Kirchenwein und ein Orgelwein werden präsentiert werden. Eine Anmeldung im Gemeindebüro wird erbeten (Telefon: sekretariat@bingen-evangelisch.de, Tel. 06721-14171). Sicher sind nicht nur die neuen Konfis in diesem Gottesdienst gerne wieder mit dabei.

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