Evangelisches Dekanat Ingelheim-Oppenheim

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          Reformprozess ekhn2030 ist im Dekanat gestartet

          "Damit wir als Kirche mit leichtem Gepäck unterwegs sind"

          B. LeoneWie hier in Schwabsburg so trafen sich auch im übrigen Dekanat die Nachbarschaftsgruppen, um mehr über die Hintergründe und den Zeitplan für ekhn2030 zu erfahren.

          Ob nun in Schwabsburg, Dienheim, Ingelheim, Bingen oder Essenheim – überall waren die Gemeindesäle bei den ersten Treffen der fünf Nachbarschaftsgruppen gut gefüllt mit Menschen, die mehr darüber erfahren wollten, was der Reformprozess ekhn2030 für ihre Gemeinde bedeutet.

          "Lassen Sie uns den Aufbruch wagen. Kirche hat sich in ihrer Geschichte immer wieder auf den Weg gemacht!" Mit diesem Appell, Veränderung zu wagen, damit Kirche auch noch im Jahr 2060 für die Menschen da ist, wandte sich Dekan Olliver Zobel auf den ersten Treffen der fünf Nachbarschaftsgruppen des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim an die Vertreter*innen der insgesamt 41 Gemeinden des Dekanats.

          Ob nun in Schwabsburg, Dienheim, Ingelheim, Bingen oder Essenheim – überall waren die Gemeindesäle gut gefüllt mit Menschen, die mehr darüber erfahren wollten, was der Reformprozess ekhn2030 für ihre Gemeinde bedeutet. Dekan Olliver Zobel und der Vorsitzende des Dekanatssynodalvorstandes, Helmut Lohkamp, erläuterten deshalb nicht nur die Hintergründe und den Zeitplan für ekhn2030, sie richteten auch den Blick auf die Vision dieses Reformprozesses, an dessen Ende eine "Kirche, die mit leichtem Gepäck unterwegs ist" stehen soll. Um dies zu erreichen, werden sich Vertreter*innen der Gemeinden noch so manches Mal in den kommenden Jahren in den vom Dekanatssynodalvorstand vorgeschlagenen, aber noch vorläufigen Nachbarschaftsgruppen treffen.

          Die ersten Zusammenkünfte werden nun dem Kennenlernen dienen, damit ein "Wir"-Gefühl wachsen kann. Schließlich soll das Gepäck von den Gemeinden zukünftig gemeinsam getragen werden. Es gilt, eine gemeinsame Vision zu entwickeln und im Team Entscheidungen zu treffen, z. B. im Hinblick auf die Grenzen der Nachbarschaftsräume, in Bezug auf zentrale Gemeindebüros, die Gebäude der Gemeinden oder die Seelsorgebezirke.

          Der Zeitrahmen erstreckt sich über fünf Jahre: bis Ende 2022 müssen die Dekanatsgrenzen geklärt sein, um auf dieser Basis Ende 2023 dann die Nachbarschaften festzulegen. Im Jahr darauf, 2024, wird es um die Verteilung der hauptamtlichen Mitarbeitenden in die Nachbarschaften gehen und schließlich müssen Entscheidungen über die Verteilung der Dienste im Verkündigungsteam und den Gebäudebestand bis Ende 2026 gefällt werden. Ziel ist es, dass bis dahin eine Leitungsstruktur für die Nachbarschaften entsteht und die Kirchengemeinden sich in den Nachbarschaften in zwei bis drei Untergruppen verbinden.

          Ein schwieriger Weg, der aber auch die Chance eröffnet, Neues zu entwickeln, innovativ zu werden. Und so legte Dekan Zobel am Ende jeder dieser ersten Nachbarschaftsgruppentreffen den Teilnehmenden den Wunsch ans Herz: "Diskutieren Sie. Gehen Sie offen in diesen Prozess rein. Damit wir mit leichterem Gepäck unterwegs sein können. Gott als guter Hirte ist immer mit auf unserem Weg."

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