Evangelisches Dekanat Ingelheim-Oppenheim

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          Gut vorbereitete ZOOM-Sitzung des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim

          Dekanatssynode erhebt noch einmal ihre Stimme im EKHN-Reformprozess

          B.LeoneGute Stimmung im "Dekanatsstudio" während der Zoom-Übertragung der Dekanatssynode (v.l.) Dekan Olliver Zobel, der Vorsitzende des Dekanatssynodalvorstandes, Präses Hans-Peter Rosenkranz, und der stellvertretende DSV-Vorsitzende, Dietrich Mannes

          Der Reformprozess ekhn2030 der Evangelischen Landeskirche in Hessen und Nassau nimmt zunehmend an Fahrt auf. Kein Wunder also, dass verschiedene Gesetze, die im Rahmen von ekhn2030 beschlossen werden sollen – insbesondere das EKHN-Regionalgesetz, dessen 1. Lesung von der EKHN-Landessynode voraussichtlich Ende November abgeschlossen werden wird – auch bei der 8. und zugleich letzten Tagung der 1. Dekanatssynode des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim im Mittelpunkt standen.

          Der Reformprozess ekhn2030 der Evangelischen Landeskirche in Hessen und Nassau nimmt zunehmend an Fahrt auf. Kein Wunder also, dass verschiedene Gesetze, die im Rahmen von ekhn2030 beschlossen werden sollen – insbesondere das EKHN-Regionalgesetz, dessen 1. Lesung von der EKHN-Landessynode voraussichtlich Ende November abgeschlossen werden wird – auch bei der 8. und zugleich letzten Tagung der 1. Dekanatssynode des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim im Mittelpunkt standen.

          „Nachbarschaften“ ein zentrales Thema

          Und so wurde in dieser mit 90 Teilnehmenden sehr gut besuchten Online-Synode neben dem Thema „Nachbarschaften“, auf die sich die 42 Gemeinden des Dekanats regional aufteilen werden, nicht nur über eine verstärkte Kooperation mit den Katholiken nachgedacht und einer neuen Konzeption der Gemeindepädagogischen Arbeit im Dekanat zugestimmt, sondern vor allem zahlreiche Änderungsanträge zu verschiedenen ekhn2030-Gesetzen, die von Dekan Olliver Zobel vorgestellt wurden, diskutiert und dann mit großer Mehrheit beschlossen.

          DSV-Vorsitz übernimmt der Schwabsburger Hans-Peter Rosenkranz

          Außerdem standen einige Personalentscheidungen auf dem Programm, so wurde der bisher stellvertretende Vorsitzende des Dekanatssynodalvorstandes, Hans-Peter Rosenkranz, zum Vorsitzenden des DSV gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Helmar Richter an, dessen langjähriges Engagement insbesondere für das frühere Dekanat Oppenheim von Hans-Peter Rosenkranz an diesem Synodenabend gewürdigt wurde. Zum stellvertretenden DSV-Vorsitzenden wählte die Synode Dietrich Mannes, und neu im DSV wird der Essenheimer Wolfgang Knell sein.

          Einigung zu den „fremden Kasualien“

          Im Anschluss legte der DSV dem regionalen Kirchenparlament seinen Vorschlag für Zuschüsse bei Amtshandlungen vor. Seit kurzem hat die EKHN beschlossen, dass Gemeinden z. B. bei Hochzeiten von Nicht-Gemeindemitgliedern in ihrer Kirche (sog. fremde Kasualien) keine Gebühren mehr verlangen dürfen. Als Ausgleich werden diese Gemeinden, gestaffelt nach Gemeindegliederzahl und Anzahl der Amtshandlungen, vom Dekanat zukünftig Zuschüsse erhalten. Der Vorschlag des DSVs wurde von der Synode mit sieben Gegenstimmen und sechs Enthaltungen angenommen. Auch der vom DSV vorgelegten neuen Geschäftsordnung für die Dekanatssynode stimmte man nach kurzer Diskussion mit großer Mehrheit zu.

          Endtermin für Regionalisierung soll der 31.12.2026 sein

          Nun folgte die Diskussion über und Verabschiedung von gleich mehreren Änderungsanträgen, die das Dekanat bei der Herbstsynode der EKHN stellen wird. Die Anträge betrafen z. B. die Bildung von Nachbarschaften innerhalb der Dekanate der EKHN. Nach dem Willen des Dekanats sollten die Gemeinden einer Nachbarschaft am Ende des Regionalisierungsprozesses die zusätzliche Option haben, sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenschließen zu können. In einem weiteren Antrag bittet das Dekanat die Landessynode um einen besser auf die verschiedenen Prozesse wie Pfarrstellenbemessung oder Gebäudestrukturplan abgestimmten Zeitplan der ekhn2030-Gesetze mit einem für alle Beteiligten geltenden Endtermin, den 31.12.2026. Dazu sollen auch die von der EKHN vorgeschlagenen Mindestbedarfswerte für die Fläche eines Gemeindehauses von 4 Quadratmetern pro 100 Gemeindeglieder auf 10 Quadratmeter pro 100 Gemeindeglieder hochgesetzt werden.

          Mehr Unterstützung für Dekanatsverwaltung und kleine Gemeinden

          Der Prozess ekhn2030 bedeutet auch für die Dekanatsverwaltung ein Mehr an Arbeit. Aus diesem Grunde bittet das Dekanat auch hier die EKHN-Synode um mehr Unterstützung. Der vorletzte Antrag verlangt von der EKHN-Synode den Beschluss, dass der zum Ende eines Jahres übriggebliebene Etat für die kleine Bauunterhaltung von Kindertagesstätten in den Haushalten der Kirchengemeinden belassen wird und nicht an die Gesamtkirche zurückfließt. Den letzten und sechsten Antrag an die EKHN-Synode hatte die Ober-Saulheimer Kirchengemeinde initiiert. Mit ihm wird gebeten, bei der Zusammenlegung von Gemeindebüros auch bei kleineren Gemeinden mit weniger als 500 Gemeindegliedern die Verwaltungsstunden als Bonus aufzustocken.

          Anträge an die EKHN-Synode komplett angenommen

          Alle in der Synode behandelten Anträge stießen auf große Zustimmung der Synodalen und wurden z. T. einstimmig oder nur mit wenigen Enthaltungen und Gegenstimmen angenommen. Die sich anschließende Abstimmung über eine neue Konzeption der Gemeindepädagogischen Arbeit im Dekanat, die ohne Gegenstimme und mit nur fünf Enthaltungen angenommen wurde, legte für die Entwicklung dieses Arbeitsbereichs im Dekanat eine wichtige Grundlage. Mit einem Überblick über die Fortschritte, die die am 1.1.2022 in Kraft tretende Gemeindeübergreifende Trägerschaft (GüT) des Dekanats  gemacht hat – zum 1.11.2021 wird die neue Geschäftsführerin der GüT, Sabine Bezvald, ihre Arbeit aufnehmen – und einen Rückblick auf die Kirchenvorstandswahl durch Dekanatsverwaltungsfachangestellte Alexandra Niedringhaus sowie einigen Terminhinweisen endete die sehr gut vorbereitete und damit auch harmonisch verlaufende Dekanatssynode.

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