Evangelisches Dekanat Ingelheim-Oppenheim

Angebote und Themen

Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote des Evangelischen Dekanates Ingelheim-Oppenheim zu Ihnen passen.
Wir sind offen für Ihre Anregungen: Zum Kontakt

          AngeboteÜbersicht
          Menümobile menu

          Ökumenischer Schöpfungsgottesdienst der Binger Churches-for-Future in St Martin

          Schöpfung trotz verheerender Prognosen nicht aufgeben

          „Wir sind so dankbar für den dringend benötigten Regen! Und wir sind dankbar, dass wir hier in der kath. Basilika St. Martin feiern können!“ So begrüßte Ulrike Horn von der Ev. Johanneskirchengemeinde die Teilnehmenden am ökumenischen Gottesdienst, der ursprünglich als Auftakt für den 2. Klima-, Umwelt- und Schöpfungstages auf dem Gelände um die Rochuskapelle angedacht war.

          A.BauerGut besucht war der ökumenische Schöfungsgottesdienst in der Basilika St. Martin in Bingen.

          „Wir sind so dankbar für den dringend benötigten Regen! Und wir sind dankbar, dass wir hier in der kath. Basilika St. Martin feiern können!“ So begrüßte Ulrike Horn von der Ev. Johanneskirchengemeinde die Teilnehmenden am ökumenischen Gottesdienst, der ursprünglich als Auftakt für den 2. Klima-, Umwelt- und Schöpfungstages auf dem Gelände um die Rochuskapelle angedacht war. Aufgrund der schlechten Wetteraussichten entschieden sich die Initiatoren der Veranstaltung für eine Absage der Tagesveranstaltung, feierten aber den geplanten Gottesdienst in St. Martin.

          Stefan Sattler führte in das Thema des Schöpfungsgottesdienst mit der „Klimawaage“ ein, die die Churches-for-Future für zwei Wochen im vergangenen Mai in der Fußgängerzone ausgestellt hatten. Die Waage verdeutlicht den CO2-Ausstoss bei unterschiedlichen Formen an Mobilität (Flugzeug, Auto, Öffentlicher Verkehr) und zeigt die Möglichkeit zur Kompensation durch eine Spende an die ökumenische „Klima-Kollekte“. Mit diesen Spenden werden ökologische Ersatzmaßnahmen der kirchlichen Hilfswerke Misereor und Brot für die Welt im globalen Süden finanziert.

          Gut zur Thematik passte auch die diesjährige Aktion der Wanderfriedenskerze: „Verbrannte Erde – Kriegsopfer Schöpfung“, die von Alois Bauer (pax christi) vorgestellt wurde.

          Pfarrerin Tanja Brinkhaus-Bauer (Ev. Johanneskirche), Oliver Dodt (Freien Ev. Gemeinde), Pfr. Markus Lerchl (Kath. Pfarrgruppe Bingen) und Pastorin Ingeborg Barker (FelsGemeinde) gaben wertvolle Impulse zur Erhaltung der Schöpfung, Herstellung sozialer Gerechtigkeit und Bewahrung von Frieden.

          "Es gehört zu unserer christlichen Hoffnung, dass wir unsere Schöpfung trotz aller verheerender Prognosen nicht aufgeben, sondern alles in unserer Macht Stehende tun, dass sich das Klima nicht weiter erwärmt.", betont Pfarrerin Tanja Brinkhaus-Bauer.

          Der Gesang einer kleinen Schola, begleitet von Geige, Keyboard und Flöte, verlieh dem Gottesdienst eine feierliche und würdige Atmosphäre. Auf Grund der Corona-Vorgaben war die Teilnahmezahl begrenzt, und es durfte auch nicht gesungen werden. Gemeinsam gesprochene Gebete sowie biblische Gedanken rundeten den Gottesdienst ab.

          Beeindruckend waren im Anschluss an den Gottesdienst die beiden Kurzvorträge der „Scientists-for-future“, die Heiko Brendel und Sabine Wahler hielten. Viele Zuhörende suchten im Anschluss das Gespräch, um weitere Informationen zu der Arbeit der Scientists- und Churches-for-Future zu erhalten oder auch um die „Klimawaage“ auszuprobieren und eine kleine Ausstellung zur Klima-Kollekte anzuschauen.

          Auch wenn die restliche, kreativ durchgeplante Veranstaltung abgesagt werden musste, so war doch der Gottesdienst mit den zwei Kurzvorträgen eine gelungene Alternative. „Wir planen, den Klima-, Umwelt- und Schöpfungstag im Frühjahr 2021 nachzuholen“, zeigte sich Gesamtkoordinator Martin Grüger aus der Basilika-Pfarrei zuversichtlich. Pfarrer Lerchl dankte am Ende allen Beteiligten für ihr Engagement und zitierte ein Wort von Nelly Sachs: „Unsere Hoffnung ist unsere Kraft.“

           

          Sonja Burger/ Alois Bauer

           

          Diese Seite:Download PDFDrucken

          to top