Evangelisches Dekanat Ingelheim-Oppenheim

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          Abschied

          Von der Landgemeinde in den Schuldienst

          N. Weisheit-Zenz

          Pfarrerin Sarah Kirchhoff wurde feierlich aus Jugenheim verabschiedet

          Zum Abschied honorierte ihre Gemeinde die junge Theologin mit „Standing Ovations“. „Sie ist uns ans Herz gewachsen – generationenübergreifend“, beschrieb die Vorsitzende des Kirchenvorstandes der evangelischen Kirchengemeinde Jugenheim, Ute Beyer-Luff, das innige Verhältnis der rheinhessischen Landgemeinde zu ihrer Pfarrerin Sarah Kirchhoff. Nach fünf Jahren als Gemeindepfarrerin wurde die junge Theologin nun verabschiedet, um sich der Herausforderung als Schulseelsorgerin am Mainzer Theresianum zu stellen.  

          Am vergangenen Sonntag wurde Pfarrerin Kirchhoff deshalb von zwei KollegInnen aus den benachbarten Gemeinden, Pfarrerin Anita Nowak-Neubert aus Stadecken-Elsheim, und Pfarrer Hartmut Lotz (Engelstadt und Bubenheim) im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes in der Jugenheimer Martinskirche von ihrem Auftrag entpflichtet. Zahlreiche Chöre aus der Gemeinde gestalteten die Feier mit. Bis zur Neubesetzung der halben Pfarrstelle wird Pfarrer Lotz die Vakanzvertretung in Jugenheim übernehmen.

          Die lange geprüfte Entscheidung, die ihr angebotene Stelle einer Schulpfarrerin anzunehmen, bedeute für sie, so betonte Pfarrerin Kirchhoff, jedoch kein Abwenden von der Gemeindearbeit. Gern möchte sie mit der Jugenheimer Kirchengemeinde verbunden bleiben, wo sie im Dezember 2013 ihre erste Pfarrstelle antrat. Um Kirche für möglichst viele zu öffnen, hat die Pfarrerin hier mit zahlreichen Gemeindegliedern so einiges bewegt. „Gemeinsam durften wir hier Sternstunden erleben“, erinnert sich Kirchhoff. Das würdigten auch der katholische Pfarrer im Selztal, Thomas Winter, und der Jugenheimer Ortsbürgermeister Herbert Petri.

          Die gute ökumenische Zusammenarbeit zeigte sich nicht nur bei Gemeindefesten, Begegnungsmöglichkeiten wie den Lebendigen Adventskalendern oder Treffen im Café. Auch eine Fahrt nach Taizé mit Jugendlichen oder moderne Gottesdienstformen fanden großen Anklang. Offen und vielseitig interessiert, entwickelte Sarah Kirchhoff neue Angebote für Kinder mit oder organisierte mit einem Team Engagierter die Reihe der Jugenheimer „Martinskirchengespräche“, welche Besucher aus der ganzen Region in das Jugenheimer Gotteshaus locken. Eine von der Pfarrerin maßgeblich unterstützte richtungsweisende Initiative ist auch „Willkommen im Dorf“, die deutschlandweit als Beispiel für gelingende Integration von geflüchteten Menschen gilt.

          „Ich bin dankbar und beschenkt“, resümierte Sarah Kirchhoff ihre Arbeit in der Gemeinde und erinnerte dabei nicht nur an die zahlreichen Veranstaltungen der letzten Jahre, sondern auch an viele persönliche Begegnungen zu schönen wie schweren Anlässen. Aufgeschlossen für Neues will Sarah Kirchhoff als Pfarrerin künftig für die ihr anvertrauten jungen Menschen „Wegbegleiterin sein“. Nach prägenden Glaubenserfahrungen in ihrer Kindheit und Jugend hofft die 1982 geborene Theologin auf einen regen Austausch mit den SchülerInnen des Theresianums. Als Schulseelsorgerin werden neben der Seelsorge auch Religionsunterricht und wöchentliche Gottesdienste in der christlichen Schule zu ihren neuen Aufgaben zählen.

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