Evangelisches Dekanat Ingelheim-Oppenheim

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          Nicht nur digital auch analog zeigen sich die Kirchengemeinden innovativ

          Von Osterkörbchen bis zur „Kleinen Kirche zum Mitnehmen“

          Auch wenn gerade das Feiern von Gottesdiensten in den letzten Tagen sehr in den Fokus der Öffentlichkeit getreten ist, darf nicht vergessen werden, wie groß das Engagement der Haupt- wie Ehrenamtlichen der Gemeinden war und immer noch ist, auch während des Lockdowns in Kontakt mit den Gemeindegliedern zu bleiben.

          J.Grünenwald

          Nachdem die Landesregierung Rheinland-Pfalz seit Anfang Mai wieder Gottesdienste zulässt, dürfen auch die Gemeinden in im Dekanat Ingelheim-Oppenheim unter Beachtung der Sicherheitsauflagen der EKHN Gottesdienste feiern. Und so scheint es, als ob wieder etwas Normalität in den gemeindlichen Alltag einziehen kann.

          Doch auch wenn gerade das Feiern von Gottesdiensten in den letzten Tagen sehr in den Fokus der Öffentlichkeit getreten ist, darf nicht vergessen werden, wie groß das Engagement der Haupt- wie Ehrenamtlichen der Gemeinden war und immer noch ist, auch während des Lockdowns in Kontakt mit den Gemeindegliedern zu bleiben. Nicht nur über die Online-Andachten und -gottesdienste, über Blogs- und Newsletter, auch auf analogem Weg gab es viele gute Ideen, die in der gottesdienstfreien Zeit umgesetzt wurden.

          So wurden mancherorts, wie z. B. in Horrweiler-Aspisheim, „kleine“ Gemeindebrief-Formate mit großem Engagement wöchentlich auf den Weg gebracht. An Kirchentüren und Zäunen rund um kirchliche Grundstücke, konnte man sich, wie z. B. in der Gemeinde Bodenheim-Nackenheim „Trostbriefe“ und kleine Andachten von der hier gespannten Wäscheleine nehmen. In Ingelheim installierte Pfarrerin Jessica Grünenwald am Nebeneingang der Saalkirche eine kleine Station für die „Kleine Kirche zum Mitnehmen“: ein liebevoll gepacktes Päckchen mit Andacht, Segensgruß und etwas kleinem Selbstgebastelten, das die Gemeindeglieder erfreuet. Pfarrerin Grünenwald entwickelte sogar ein kleines Logo, „Saalkirche2go“ für diese Aktion. Pfarrerin Anita Nowak-Neubert brachte an ihren beiden Kirchen in Stadecken und Elsheim Kreuze an, die die Gemeindeglieder mit Blumen schmücken und mit Gebetszetteln bestücken konnten. Regelmäßig ging Post an den Seniorenkreis raus und für die jüngsten Gemeindeglieder gab es an Ostern eine analoge Osterkerzen-Ausmalaktion, für die eine Belohnung lockte.

          Die Ingelheimer Burgkirchengemeinde nutzte das großzügige Gelände rund um ihre Kirche, um mit ihren Gemeindegliedern in Kontakt zu bleiben. Pfarrerin Angelika Beck gestaltete hier mit Ehrenamtlichen nicht nur einen ökumenischen Ikonen-Kreuzweg, sondern bot auch ein „Abendmahl to go“ an, lehnte an das Gefallenendenkmal vor der Burgkirche ein Kreuz und platzierte darunter viele „Sorgensteine“, die jeder Passant mit nach Hause nehmen, sie bunt anmalen und so in hoffnungsvolle „Ostersteine“ verwandeln konnte.

          Gemeindepädagogin Barbara Clancy, Seniorenbeauftragte des Dekanates Ingelheim Oppenheim, gestaltet zusammen mit Dekan Olliver Zobel einen wöchentlichen Newsletter mit Andachten und tröstenden Gebeten, der sich an die Bewohnerinnen und Bewohner der Altenheime im Dekanat Ingelheim-Oppenheim richtet und dort entweder vorgelesen oder verteilt werden kann.

          Pfarrerin Petra Lohmann verschickt Grußbriefe an ihre Gemeindeglieder – für die jüngere Generation digital und die ältere Generation analog. Dazu gab es zu Ostern in ihrer Frei-Weinheimer Gustav-Adolf-Kirchengemeinde Osterkörbchen für Senioren und Kranke. An dieser schönen Beispielliste lässt sich erkenn, dass Kirche vielerorts auch in diesen schwierigen Corona-Zeiten nah am Menschen ist. Und sicherlich kann mancherorts das Positive dieser einfallsreichen Aktionen den  Schatten, die die Covid-Pandemie immer noch wirft, ein bisschen aufhellen.

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