Evangelisches Dekanat Ingelheim-Oppenheim

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          Wie schmeckt eigentlich Freundschaft?

          Wie können sich christliche, muslimische und auch Jugendliche ohne religiöse Bindung neu begegnen? Manchmal ganz praktisch: Im Rahmen eines dreitägigen Projektes im evangelischen Gemeindehaus Dienheim trafen sich 17 Jugendliche verschiedener Kulturen und Religionen, um gemeinsam Torten zu backen und sich dabei besser kennenzulernen.

          Evang. Kirchengemeinde DienheimGemeinschaft erleben und interreligiöser Dialog - Jugendliche backen Torten im evangelischen Gemeindehaus Dienheim

          Die Idee, Torten zu backen und als Projekt mit Jugendlichen durchzuführen, hatte Zakia Amallah. Die Dienheimerin absolvierte eine ehrenamtliche Ausbildung zur Jugendleiterin beim interreligiösen Projekt „Leitplanke“ des Landes Rheinland-Pfalz, ein Modellprojekt des Bundesprogramms „Demokratie leben“. Zudem ist Zakia Amallah Mitglied des gemeinnützigen Vereins Isma e.V., eine Fraueninitiative zur Unterstützung und Integration von Kindern, Jugendlichen und Frauen mit Migrationshintergrund durch Bildung und soziale Angebote. Im Verein betreut sie eine Mädchengruppe von ca. 70 Mädchen im Alter von fünf bis sechzehn Jahren und fragte sich, wie sich christliche, muslimische und auch Jugendliche ohne religiöse Bindung einmal neu begegnen könnten. Toleranz und Akzeptanz könne nur funktionieren, wenn man miteinander statt nur übereinander ins Gespräch komme.

          Simon Ahäuser, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Dienheim, stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung und half bei der Organisation. Sonja Janß, katholische Gemeindereferentin der Pfarrgruppe Oppenheim und Josiane Lohmann, Diplom-Sozialpädagogin der Offenen Jugendarbeit Nierstein, mobilisierten gemeinsam mit Zakia Amallah 17 Jugendliche, um am dreitägigen Projekt teilzunehmen. Es wurde gemeinsam gespielt, gegessen, die Torten geplant und anschließend gebacken. Während des Projektes stellten sich die jungen Menschen ebenso Fragen über die jeweils andere Religion, lasen Freundschaftstexte aus dem Koran und der Bibel. Gemeinsam stellte man fest: Es gibt eine ganze Menge, was die Jugendlichen miteinander verbindet.

          Am letzten Projekttag wurde groß aufgetischt. Neben den Jugendlichen waren auch die jeweiligen Eltern und Geschwister sowie die Vertreter der verschiedenen Gemeinden zu Gast. Zudem überbrachte der Dienheimer Bürgermeister Norbert Jochem Grußworte – die Gemeinde hat das Projekt dankenswerterweise finanziell unterstützt. Zu Gast war ebenfalls Imam Dr. Abdelhak El Kouani, der einige Freundschafts-Worte aus dem Koran rezitierte. Nach der vielen Arbeit galt es, endlich zu probieren, wie Freundschaft nun wirklich schmeckt: Die Teilnehmenden waren sich einig - süß und richtig lecker!

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