Gutes für andere tun

Jugendhaus Projekt Ehrenamt A. Launhardt

"Wie und wo kann ich mich ehrenamtlich engagieren?" Dreiwöchige Projektreihe im Schülercafé des Oppenheimer Jugendhauses informierte zur Freiwilligenarbeit

(21.3.2025). Ob fair einkaufen, jugendpolitische Bildung oder nachhaltig leben im Alltag - in den Herbstmonaten bietet das Team des Oppenheimer Jugendhauses im Schülercafé Projektwochen zu besonderen Themen an. Im Schülercafé können die Jugendlichen dienstags, mittwochs und donnerstags von 12:30 bis 14:00 Uhr gemütlich zu Mittag essen, ihre Freistunde verbringen oder sich einfach mit anderen Jugendlichen treffen. Im jüngsten Projekt beschäftigten sich die Jugendlichen mit dem Thema "Ehrenamt". Dabei ging es zum einen um konkrete Fakten und zum anderen anhand von wöchentlichen Umfragen vor allem um die Meinungen der Schüler*innen. Über den Instagramkanal und der Website des Jugendhauses wurde das Projekt von Alyssa, bis März 2025 Studienpraktikantin des Jugendhaus, begleitet.

Ehrenamt: was, warum, wo?

"Was ist Ehrenamt?" - Wo brauchen wir Ehrenamt?" - "FSJ-Pflicht sinnvoll oder nicht?" - "Was würde dich für ein Ehrenamt interessieren?" - "Was hindert dich an einem Ehrenamt?"

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich die Jugendlichen im Laufe der Projektwochen. Am häufigsten wurde im Schülercafé darüber diskutiert, dass grundsätzlich wenig über Freiwilligenarbeit gesprochen wird. Entweder man engagiere sich bereits oder man habe mit ehrenamtlicher Arbeit nicht viel zu tun. Vielen fehle auch das Wissen über mögliche Einsatzstellen. Dennoch, so ein Ergebnis der Projektwochen, ist den Jugendlichen ein ehrenamtliches Engagement sehr wichtig und sie sind dankbar, dass es Menschen gibt, die in ihrer Freizeit Gutes für andere tun.

Eine Schülerin sagte, dass sie durch das Projekt im Jugendhaus mehr mit dem Thema Ehrenamt in Kontakt gekommen sei und auch etwas über sich selbst gelernt habe. Für viele junge Leute sei es jedoch nach wie vor schwierig, einen Zugang zum Ehrenamt zu finden. Zwischen Schule, Privatleben und Hobbys bleibe oft nur wenig Zeit für weitere Termine in der Woche. Und doch sind einige Schüler:innen bereits in diversen Bereichen aktiv, z. B. in Kindergottesdiensten, Ferienprogrammen oder als ehrenamtliche Betreuer:innen auf Freizeiten - vor allem, wenn sie selbst bereits als Kinder an den Aktionen teilgenommen haben.

Wichtig und gut für die Gesellschaft

Das Fazit: Viele können sich vorstellen, nach der Schule ehrenamtlich tätig zu werden, da sie dann mobiler sind und vermutlich - so die Überlegung einiger Jugendlicher - mehr Zeit zur Verfügung haben. Insgesamt hat das Meinungsbild des dreiwöchigen Projekts im Schülercafé gezeigt, dass ehrenamtliches Engagement wichtig und gut für die Gesellschaft ist - Informationen dazu aber auch nötig sind.

zur Website des Jugendhauses