Leinen los für Gemeinschaft und Wertschätzung

veröffentlicht 03.06.2026, Evangelisches Dekanat Ingelheim-Oppenheim

Mit einer Rheinschifffahrt von Bingen bis zur Loreley bedankte sich das Dekanat bei seinen Ehrenamtlichen

„Haben Sie schon mal einen berühmten Menschen getroffen oder in einem Gewinnspiel gewonnen?“ – an diesem Sonntagnachmittag ist der Austausch zwischen den Passagieren der MS Rhenus auf der Fahrt zwischen Bingen und der Loreley außergewöhnlich lebhaft. Fröhliches Lachen auf dem Oberdeck, angeregte Gespräche an den Tischen und immer wieder neue Begegnungen: Die Rheinschifffahrt des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim wurde schnell zu einem Abend voller Austausch und Gemeinschaft. Mit der Einladung dankte das Dekanat ihren vielen Ehrenamtlichen für ihr Engagement – gerade in einer Zeit großer Veränderungen in den kirchlichen Strukturen. 

Um 16:30 Uhr nachmittags wurde der Anker gelichtet und endlich zeigte sich an diesem Wochenende auch das Wetter von seiner besten Seite. Kein Wunder, dass die Stimmung sowohl auf dem Oberdeck als auch unter Deck bestens war. Nicht zuletzt, weil sich die stellvertretende Dekanin Vanessa Bührmann und die Bildungsreferentin des Dekanats, Stefanie Diekmann, ein kleines Unterhaltungsprogramm ausgedacht hatten, das die Teilnehmenden der Rheinschifffahrt im wahrsten Sinne in Bewegung und miteinander in Kontakt brachte. 

Beim Menschenbingo suchten die Teilnehmenden nach Personen mit besonderen Erfahrungen oder Interessen. Schnell kamen Menschen miteinander ins Gespräch, die sich vorher noch nie begegnet waren. Und man konnte mit den Mitreisenden Momente teilen, die das eigene Herz höherschlagen lassen wie z. B. „Singen – natürlich im Kirchenchor“ oder „Das Sonntagsfrühstück mit der ganzen Familie“. Auf einer Wäscheleine aufgehängt luden farbenfrohe Postkarten dazu ein, sich einen schönen Segenswunsch auszusuchen und mitzunehmen. 

Und natürlich genossen viele Teilnehmende auf dem Oberdeck der MS Rhenus den angenehm kühlen Fahrtwind und die Aussicht auf die zahlreichen Burgen des Mittelrheintals. Von allen Seiten war zu hören, wie entspannend doch so eine Rheinschifffahrt sei und wie angenehm es sei, einmal ohne Tagesordnung beisammen zu sitzen. Dazu wurden gemeindeübergreifende Kontakte geknüpft und nicht wenige der Ehren- und Hauptamtlichen waren aus den weit von Bingen entfernten Gemeinden gekommen wie zum Beispiel auch aus Oppenheim, Schwabsburg, Undenheim, Nierstein, Nieder-Olm oder Uelversheim. Passend zur Stimmung des Abends war der Segenswunsch, die Dekan Olliver Zobel den Teilnehmenden zum Abschied mit auf den Weg gab: „Gott segne dein Aufbrechen, Verweilen und Ankommen. Gott segne deine Begegnungen, Gespräche und deine Zeit für dich selbst“