Zum zweiten Mal haben Mitarbeitende des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim ein Fußball-Tippspiel für einen guten Zweck organisiert. Wer bei der Weltmeisterschaft 2026 mittippen wollte, beteiligte sich mit mindestens zehn Euro. Insgesamt kamen dabei 250 Euro zusammen.
Den besten Riecher für die richtigen Spielergebnisse hatte in diesem Jahr die Ingelheimerin Sabine Mannes. Als Gewinnerin durfte sie entscheiden, an wen das Geld gespendet wird. Sie wählte das Haus Heliand in Oberursel aus und verdoppelte den Betrag aus eigener Tasche auf 500 Euro.
Das kirchliche Freizeitheim liegt ihr besonders am Herzen. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden ihrer Ingelheimer Heimatgemeinde verbringen dort regelmäßig ihre Freizeiten. Sie selbst unterstützt das Haus bereits seit Längerem mit Spenden. Wie andere kirchliche Freizeithäuser ist auch das Haus Heliand auf Unterstützung angewiesen, um seine Arbeit und die Gebäude langfristig erhalten zu können.
Ihren Sieg nimmt Sabine Mannes mit Humor: „Mit einer Mischung aus Unbedarftheit und ganz, ganz viel Glück habe ich gewonnen.“ Fußball begleitet die Gemeindesekretärin der Ingelheimer Saalkirchengemeinde allerdings schon seit ihrer Kindheit. Sie wuchs in Leverkusen auf und besuchte gemeinsam mit ihrem Vater Spiele von Bayer Leverkusen – obwohl dieser Fan von Borussia Dortmund war.
Für die Organisation des Tippspiels dankte sie besonders der Sachbearbeiterin der Gemeindeübergreifenden Trägerschaft für Kitas im Dekanat, Christine Müller-Berger: „Sie hat auch dieses Mal wieder dafür gesorgt, dass Fußball und gutes Tun zusammenkommen. Das war meine Motivation mitzumachen.“
Dekan Olliver Zobel gratulierte der Gewinnerin und überreichte ihr den eigens gestalteten Siegerpokal – eine besondere Kaffeetasse. Für das gemeinsame Foto brachten beide außerdem einen überdimensionierten Scheck über 500 Euro mit.
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